DiGA-Report 2025

Entwicklung der Versorgung mit Digitalen Gesundheitsanwendungen

Liebe Leser:innen,

zum dritten Mal präsentieren wir Ihnen den DiGA-Report des Spitzenverbands Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) und dürfen anlässlich dessen eine beeindruckende Erfolgsbilanz ziehen: Seit einem halben Jahrzehnt profitieren Patient:innen in Deutschland von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA).

Deutschland hat sich damit als Innovationsschrittmacher positioniert: 2020 war es weltweit das erste Land, welches digitale Versorgungslösungen in die Regelversorgung aufnahm. Inzwischen sind weitere Länder dem deutschen Beispiel gefolgt. DiGA können als orts- und zeitunabhängige sowie evidenzbasierte Therapieoption Versorgungslücken schließen und die Souveränität der Patient:innen stärken. Angesichts immer knapperer finanzieller wie personeller Ressourcen und eines dringenden Reformbedarfs im deutschen Gesundheitssystem sind DiGA elementar, um unsere Gesundheitsversorgung auch in Zukunft zu gewährleisten. DiGA ermöglichen Patient:innen einen frühzeitigen Zugang zu wirksamen Therapien und erweitern damit die Versorgungsmöglichkeiten der Behandler:innen. Sie können dabei auf zertifizierte Medizinprodukte mit nachgewiesenem positiven Versorgungseffekt vertrauen, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingehend geprüft wurden.

Fünf Jahre nach der DiGA-Einführung blicken wir mit Stolz auf ein beispielgebendes Erfolgsmodell zurück. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden DiGA-Reports haben Patient:innen über 1,7 Millionen Mal das Versorgungsangebot einer DiGA nutzen können. Dabei hatten sie zum Stichtag 31. Dezember 2025 Zugang zu einem vielfältigen Angebot von inzwischen 58 DiGA, die im Verzeichnis des BfArM gelistet sind. Die DiGA-Versorgung hat sich in den letzten fünf Jahren neben der ambulanten und stationären Versorgung als dritte Säule der Versorgung etabliert, obwohl zahlreiche bürokratische und organisatorische Hürden die DiGA-Nutzung für Patient:innen erschweren und die regulatorischen Anforderungen an die Hersteller stetig wachsen und immer komplexer werden.

Mit diesem dritten DiGA-Report schreibt der SVDGV die Erfolgsgeschichte der vorangegangenen Ausgaben fort. Dazu teilen wir ihn in zwei große Kapitel auf: Im ersten Teil ziehen wir unter anderem eine quantitative Bilanz der ersten fünf DiGA-Jahre und gehen auf wesentliche regulatorische Veränderungen im Jahr 2025 ein. Der zweite Teil beantwortet die Frage, was es braucht, damit DiGA auch in Zukunft auf Erfolgskurs bleiben.

1. Der Blick zurück auf fünf erfolgreiche Jahre

Die Inanspruchnahme von DiGA steigt weiter an. Die Anzahl eingelöster Freischaltcodes erreichte zum Stichtag 31. Dezember 2025 mit 1,6 Millionen einen Spitzenwert, während sich das vielfältige Angebot an DiGA auf einem hohen Niveau stabilisiert hat. Im letzten Jahr bestätigte sich erneut die Bedeutung des DiGA-Fast-Track-Verfahrens: Knapp 70 Prozent der zunächst vorläufig im BfArM-Verzeichnis aufgenommenen DiGA erreichten nach einem erfolgreichen Erprobungsjahr eine dauerhafte Listung. Trotz des Wachstumskurses zeichnete sich ab, wie sich größere und zugleich komplexere Eintrittshürden negativ auf die Anzahl neuer DiGA im Verzeichnis auswirken: Es kamen nur wenige DiGA dazu.

Auch ergänzte der Gesetzgeber im letzten Jahr den regulatorischen Rahmen um weitere Bestimmungen. So wurde mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Digitale Gesundheitsanwendungen-Verordnung (2. DiGAV-ÄndV) der Umsetzungsrahmen für die anwendungsbegleitende Erfolgsmessung (AbEM) geschaffen. Der SVDGV begrüßt das Ziel der AbEM, die Versorgungsqualität und -transparenz zu verbessern, sieht sie in der jetzt vorgesehenen Form jedoch kritisch, da sie einen erheblichen bürokratischen Aufwand für alle Beteiligten verursacht, ohne die angestrebten Erkenntnisgewinne zur DiGA-Versorgung zu bringen.

Positive Entwicklungen zeigen sich beim Blick ins Ausland. So werden in der Schweiz ab Juli 2026 erstmals digitale Gesundheitsanwendungen aus Deutschland zur Behandlung depressiver Erkrankungen im Rahmen der Regelversorgung erstattet.

2. Zukunftsperspektiven zwischen E-Rezept und europäischer Harmonisierung

Mit dem zweiten Teil des DiGA-Reports 2025 fragen wir: Was braucht es für ein erfolgreiches Morgen? Der SVDGV hat vier Themenfelder, die die Zukunft der DiGA erheblich beeinflussen werden:

  • Ein praxistaugliches Konzept für das E-Rezept als entscheidende Stellschraube für einen verbesserten Zugang zur DiGA-Versorgung
  • Eine sinnvolle Anpassung der AbEM, damit sie tatsächlich zur Weiterentwicklung der DiGA-Versorgung beitragen kann
  • Datensicherheitsanforderungen, die den Schutz sensibler Gesundheitsdaten gewährleisten und eine praktikable Therapie für die Patient:innen sowie Innovationen für die DiGA-Hersteller ermöglichen
  • Europaweit harmonisierte Rahmenbedingungen für die Erstattung digitaler Therapien, damit sie allen Patient:innen in Europa zugutekommen

Der Erfolg der letzten fünf Jahre ist zugleich ein Auftrag, die Rahmenbedingungen für DiGA weiter zu verbessern. Mit dem dritten DiGA-Report geben wir Impulse, wie die Weiterentwicklung der DiGA-Versorgung in Deutschland und in Europa gelingen kann. Denn nur mit digitalen Behandlungsangeboten können wir auch in Zukunft auf eine leistungsfähige und funktionierende Gesundheitsversorgung vertrauen.

Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre.

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